Balkonkraftwerk-Rechner

Wie viel Strom liefert ein Balkonkraftwerk an deinem Standort, wie viel davon nutzt du selbst – und nach wie vielen Jahren hat es sich bezahlt gemacht?

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Gib deine Postleitzahl ein und klicke auf „Jetzt berechnen“. Die Ertragsdaten kommen aus PVGIS, dem Solar-Datendienst der EU-Kommission.

So rechnet der Balkonkraftwerk-Rechner

Für deine Postleitzahl fragen wir bei PVGIS ab, wie viel Strom ein Solarmodul mit deiner Neigung und Ausrichtung im langjährigen Mittel liefert. PVGIS ist ein Dienst der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission und rechnet mit Satellitendaten zur Sonneneinstrahlung aus vielen Jahren.

Entscheidend für die Ersparnis ist aber nicht der Ertrag, sondern der Eigenverbrauch: Nur Strom, den du im selben Moment verbrauchst, spart Geld. Was gerade niemand braucht, fließt ohne Vergütung ins Netz. Deshalb simulieren wir für jeden Monat sonnige, mittlere und trübe Tage und legen sie über ein typisches Haushaltsprofil aus Grundlast (Kühlschrank, Router, Standby) und Geräten, die zeitweise laufen.

Was ist bei Balkonkraftwerken erlaubt?

Tipps für mehr Ersparnis

Häufige Fragen

Wie viel Strom erzeugt ein 800-Watt-Balkonkraftwerk?

In Deutschland je nach Standort und Montage etwa 500 bis 900 kWh pro Jahr. Senkrecht am Geländer sind es eher 550 bis 700 kWh, schräg aufgeständert nach Süden 800 bis 950 kWh.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk auch in Nord-Ausrichtung?

Kaum. Nach Norden ausgerichtete Module liefern nur einen Bruchteil des Ertrags. Ost oder West funktionieren dagegen gut, etwa 20 bis 30 % weniger als Süd.

Bekomme ich Geld für den eingespeisten Strom?

In der Regel nicht. Bei Balkonkraftwerken wird der Überschuss meist unvergütet eingespeist, weil sich der Aufwand für eine Vergütung bei kleinen Mengen nicht lohnt. Unser Rechner setzt die Einspeisung deshalb mit 0 € an.